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Tabakkäfer

Lasioderma serricorne

Biologie

Die ovalen braunroten Käfer sind 2 bis 4 mm lang. Der Kopf ist charakteristisch unter dem Halsschild verborgen. Während der Käfer keine Nahrung aufnimmt, werden die gelblich weißen, bis 4 mm langen, dicht behaarten Larven durch Fraß an pflanzlichem Lagergut schädlich. Sie entwickeln und vermehren sich auch auf Tabak und Tabakerzeugnissen, da sie mit Hilfe von Symbionten im Darm Nikotin abbauen und somit entgiften können.

Schaden

Der Schaden entsteht in erster Linie durch die Fraßtätigkeit der Larven. Befallen werden vor allem Tabak und Tabakwaren, aber auch Trockenobst, Kakao, Gewürze u.a.. Die Ausschlupflöcher der Käfer – beispielsweise an Zigarren – führen ebenfalls zu schwerwiegendem Schaden.

Fotos

Weitere

Schädlinge

Speisebohnenkäfer

Acanthoscelides obtectus

Kornmotte

Nemapogon granellus

Schmetterlingsmücke

Psychodidae

Bettwanze

Cimex lectularius